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Freitag, 20. Juli 2012

Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts

Carl R. Rogers
Laut Rogers gibt es sieben wesentliche Botschaften, welche die Eltern im Laufe der Erziehung an den Heranwachsenden senden müssen, um die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes zu begünstigen.

1. Ungeschuldete Liebe, das heißt die Einstellung der Eltern muss sein, das Kind zu lieben so wie es ist. Darunter versteht man, dass die elterliche Liebe nicht an Bedingungen geknüpft werden darf. Vor allem nicht an Bedingungen, welche das Kind nicht im Stande ist zu erreichen.

2. Wertschätzung ist entscheidend. Sie zeigt sich durch die Partnerschaftlichkeit der Eltern mit dem Kind und durch die Berücksichtigung der kindlichen Bedürfnisbefriedigung. Hierzu gehört auch, dass die Eltern das Kind in das Aufstellen von Regeln altersangemessen mit einbeziehen.

3. Echtheit und Interesse sind außerdem für ein positives Selbstkonzept wesentlich. Eltern sollten ein ehrliches Interesse an der positiven Entwicklung des Kindes zeigen. Zudem soll sich die Außendarstellung der Eltern nicht stark vom Verhalten gegenüber dem Kind unterscheiden (Vermeidung der Künstlichkeit).

4. Wichtig ist auch, ob ein Kind Autonomie genießt oder unter ständiger Kontrolle leidet. Autonomie bedeutet hier ein Vertrauen in das Kind und die Unterstützung der freien Entfaltung. Ständige Bevormundung, Kontrolle, Überprüfung und Zwang sind zu vermeiden.

5. Es ist die Aufgabe der Eltern, dem Kind Anregung und Unterstützung zu gewähren.

6. Des Weiteren sind Sicherheit, Geborgenheit und vor allem Zuverlässigkeit zentrale Voraussetzungen, auf die Kinder in ihrer Entwicklung angewiesen sind.

7. Sehr von Bedeutung ist vor allem auch das Zulassen von Gefühlen. Kindern muss es erlaubt sein, Gefühle zuzulassen, auch solche, die negativer Natur sind, wie etwa Angst oder Enttäuschung und Trauer. Werden diese Gefühle bzw. das Zeigen dieser Gefühle von den Eltern sanktioniert und unterdrückt, so begünstigt dies die Entwicklung eines negativen Selbstkonzeptes.

Carl R. Rogers



[Info zu Rogers]
Carl R. Rogers war 12 Jahre lang als klinischer Psychologe psychotherapeutisch und beratend tätig, bevor er von 1940 bis 1963 an drei amerikanischen Universitäten als Professor für Psychologie und (teilweise) für Psychiatrie lehrte. Dadurch erhielten er und seine Mitarbeiter die Möglichkeit zu intensiver wissenschaftlicher Forschungsarbeit. Dabei beschäftigte ihn nur eine Frage: "Welche Bedingungen sind es, die dazu führen, dass eine Person von sich aus über ihr Erleben spricht, sich dabei besser verstehen lernt und schließlich zu Einstellungs- und Verhaltensänderung gelangt?" Seine Beobachtungen über den Zusammenhang zwischen personzentrierter Haltung und konstruktiven Persönlichkeitsveränderungen konnten auf diese Weise mit einer Fülle von empirischen Untersuchungen überprüft und in den wesentlichen Punkten bestätigt werden. In den sechziger Jahren wurde Rogers Mitgründer des "Center for Studies of the Person" in La Jolla/Californien, an dem er bis zu seinem Lebensende tätig war. Rogers fühlte sich dem Denken John Deweys verpflichtet und wurde u.a. durch die Theorien von Otto Rank beeinflusst. Später wies er auch auf die geistige Nähe seiner Arbeit zur fernöstlichen Philosophie und zu bestimmten Aspekten des Zen-Denkens hin.


Von Mensch zu Mensch by Mati Coaching | Beratung | Therapie www.vonmenschzumensch.net

Donnerstag, 19. Juli 2012

Dinner für Zwei?

Vorwort


Die Vorspeise
Guten Appetit

Auf dem weg zum Konzept für mein aktuelle Porjekt, ging mir folgende Story durch den Kopf.
Von Ihr findest du einen Teil zwar auch im Angebot...aber eben nicht alles. Hier ist es:

"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" - das bezeugen schon die alten Schriften.
"Der Mensch ist nicht zum alleinsein geboren" - das haben Soziologen und Mediziner herausgefunden.

Es gibt Momente, in denen wir von Luft & Liebe leben können und andere Zeiten, da könnten wir uns die Augen auskratzen.

Alleine geht es nicht - zusammen scheinbar auch nicht.
Daraus ergeben sich so manch' merkwürdige Verhaltensweisen. Wir erkennen sie zwar und mögen sie nicht, doch trotzdem sehen wir uns nicht in der Lage etwas daran zu verändern, geschweige denn zu verbessern. Denn da gehören ja schließlich 2 zu.

Exquisit-Alltägliches als Hauptgang?
Guten Hunger

Vielleicht findest du dich in einer dieser Situationen wieder.

Als Single-Menu:
Grundsätzlich bist du nicht gern allein.
Auf Partner- und Flirtseiten erhoffst du, die unbekannte große Liebe zu finden.
Ansonsten füllen Fernsehn und Haustier kraulen die Abende. Beim Zähneputzen merkst du jedoch des öfteren, dass das nicht ganz so erfüllend war und kriechst allein ins Bett.

Als Single-Frau, hat dein Vibrator bereits einen Namen. Deine beste Freundin hat ihn in grün. Sie fand die Wurmform mit den Kulleraugen so süß. Deiner hingegen ist eher unscheinbar, so nützlich-wasserfest, in Form eines blauen Delfins. Praktisch - deine Mutter hat ihn beim letzen Besuch am Badewannenrand entdeckt und ihn für eine moderne Form der Quietsche-Ente gehalten. Gut, dass sie ihn nicht zum quietschen bringen wollte. Auf die Frage was das in deinem Alter soll, entgegnest du: "Kindheitserinnerungen. Weißt du noch Flipper. Ja, genau der, hihi"

Als Single-Mann bist du Experte darüber, wie viele Pronoseiten im Welt-Weit-Netz gereade kostenlos zur Verfügung stehen. Auch die Unterwäsche deiner Nachbarin im Waschkeller, ist dir nicht verborgen geblieben. Rein zufällig kennst du nun ihre Konfektions und Körbchengröße - Warum hängt sie denn auch ihre Dessous dort auf? Tz. Und auch die Bäckereiverkäuferin, die Friseurin, die Kellnerin vom Bistro nebenan - Du kennst sie alle - nackt - und du hast dich mit jeder Vergnügt - in deiner Phantasie. Sie alle fragen sich schon lange, was dein ständig dämliches Grinsen bedeuten soll. Sie wissen nicht was du denkst. Aufwachen.

Single-Mann & Frau hoffen die Liebe auch bei Tanz- und Partyabenden zu treffen und kommen sich entspannt und vergnügt vor, wenn sie nach 12 Kölsch bei Marianne Rosenbergs "Er gehört zu mir" abzappeln.
Der Fitnessclub wird nicht nur zur Fettverbrennenung, sondern auch zur Intesiv-Suche genutzt, denn beim Einkaufen passierts ja nicht.
Und trotzdem triffst du immer wieder den "falschen" Menschen.
Du fühlst dich wie ein Magnet, der immer wieder Problemfälle anzieht und fragst dich "Warum immer ich"

Du hast deine Liebe bereits gefunden? - Hier empfehlen wir den...

Paar-Teller:
Eigentlich läuft deine Beziehung gut, nur der Pepp ist schon etwas raus.
Der Alltag besteht oft aus kleinen Diskussionen und Streitereien wegen Nichtigkeiten.
Gemeinsame Entscheidungen enden ohne befriedigende Einigung. Einer "gewinnt" Irgend ein anderer muss ja schließlich nachgeben - oft und immer wieder der Selbe.
Wenn sie Kuscheln sagt, meint er Sex. Beide sind genervt und keiner versteht warum. Sie meinen es doch nur gut miteinander und jeder will nur das Beste.
Die Erotik besteht aus Pflichtprogramm, zu festen Zeiten, in Missionarsstellung.
Er hofft, sie erwischt ihn nicht bei der nächtlichen Online-Mastrubation. Wie sollte er auch erklären, das Wasserstoff-Blondie mit Silkikonbällen aus
Der Partner hat sowieso ein anderes Verlangen und andere Phantsien als du.
Gesprochen habt ihr selten darüber und wenn, dann nur in Andeutungen, weil du dein Gegenüber mit deinen "sonderbaren" Ideen nicht verletzen möchtest.
Du bist der Überzeugung, dass du schon 1000 mal gesagt hast was sich ändern muss und nichts passiert.
Vielleicht sind Kinder mit im Spiel, die Eigenen, die des Anderen und ihr habt keine Zeit mehr als Paar.
Vielleicht nervt sogar noch ein Ex-Partner/in, mit den ungeklärten Erziehungsstreitigkeiten um die gemeinsamen Kinder.
Deine Beziehung krieselt schon länger, aber friedlich trennen ist nicht denkbar.

Es geht auch anders...

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Herzlich Willkommen.
Dein Mati